Sonntag, 21. Februar 2010

 

Iran am Pranger – Parallelen zur Irak Invasion

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Skyline_nachrichtenDas Säbel-rasseln zur allgegenwärtigen Außenpolitik des Westens – besonders der USA gehört, ist ja kein Geheimnis. Besonders wenn es darum geht, die eigenen Interessen zu verschleiern. Das ganze Theater im Atomstreit zwischen den Iran und der westlichen Welt, wirkt auf Außensehende wie eine politische Inszenierung. Was erwartet der Otto Normalbürger von modernen Journalismus ? Das Politmagazin der Focus hat zu Beginn der Neunziger Jahre mit dem Slogan „Fakten, Fakten, Fakten." es auf den Punkt gebracht – Nur im Falle des Atomstreits sucht man vergeblich nach belegbaren Beweisen bzw. Fakten.

Und wie verhält sich nun die westliche Welt gegenüber dem Regime im Iran ?


Es vergeht kein Tag, wo nicht die verbalen Attacken der USA gegen Teheran fortgeführt werden. Diese Drohkulisse verhärtet nur die gegenseitigen Positionen. Eine friedliche Lösung liegt im Interesse Aller. Denn ein Militärschlag würde verehrende Folgen für die gesamt Region und der restlichen Welt bedeuten. Auch die daraus entstehenden wirtschaftlichen Folgen, hätten gravierende Auswirkungen auf unsere Wirtschaft, denn Deutschland pflegt sehr intensive wirtschaftliche Beziehungen. Das Primat im Atomstreit ist das reichliche iranische Erdöl, mit der Einschränkung, das der Iran zwar riesige Erdölvorkommen besitzt, aber kaum Raffinerien, um daraus Benzin zu produzieren. ( lesen Sie hierzu den Beitrag -Das Pokerspiel um den Iran - )

Aus der Geschichte kann man folgende Lehre ziehen – Sanktionen haben noch nie dazu geführt, dass ein Land die Politik bzw. Strategie aufgibt. bzw. dass Land in die Knie zwingt. Russland und China werden im Sicherheitsrat ein schärferes Vorgehen unterwandern, da diese Länder den Großteil der Erdöls aus den Iran beziehen.

Der Neue Chef der Internationalen Atomenergie-Behörde ( IAEA ), Herr Jukija Amano, hat nun ein Bericht zum Iran Atomprogramm vorgelegt, der leider nichts Neues beinhaltet, nur noch weitere Spekulationen aber eine „neue politische Bewertung“ darstellen soll, schließlich muss sich der neue Chef, der sein ersten Bericht der Öffentlichkeit vorstellen möchte auch profilieren.

Der Tenor des Berichts basiert auf folgende „Fakten"


Diese Vorgehensweise erinnert stark an die Inszenierung vor dem Irak Krieg. Nun soll angeblich ein geschmuggelter Laptop aus dem Iran alles beweisen können, aber man könne den Laptop nicht der IAEA - Behörde zur Verfügung stellen, da noch weitere Untersuchungen erfolgen müssen. Ein bitterer Beigeschmack bleibt auf jeden Fall bei dieser Vorgehensweise. Denn die Glaubwürdigkeit der Geheimdienste wurde in der Vergangenheit zur Genüge zur Schau gestellt.

Beide Seiten spielen auf Zeit, und jeder versucht aus den Schlagzeilen seinen persönlichen Vorteil zu ziehen. Der ganze Rummel um den IAEA Bericht zeigt nur eins, der Konflikt wird noch sehr lange die Medien beschäftigen.

Ein Artikel von...Skyline-nachrichten
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